Als Koch die Chefposition in der Küche einnehmen, dank der richtigen Weiterbildung
Fragen und Antworten
Welche Weiterbildung kann ich als Köchin machen?
Als ausgelernter Koch oder Köchin EFZ stehen Ihnen viele verschiedene Möglichkeiten offen, sich gezielt weiterzubilden. Je nachdem, ob Sie über eine Berufsmaturität verfügen oder nicht, können Sie sogar Zugang zu einem Fachhochschulstudium erlangen, etwa einem Bachelorstudium in Lebensmitteltechnologie, Global Hospitality Business oder International Hospitaly Management. Doch auch ohne Berufsmaturität haben Sie eine grosse Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa mit einer Berufsprüfung (BP) zum Chefkoch / zur Chefköchin mit eidg. Fachausweis oder Gastro-Betriebsleiter/in mit eidg. Fachausweis. Aufbauend darauf kann eine Höhere Fachprüfung (HFP) als dipl. Küchenchef/in, dipl. Gastro-Unternehmer/in oder auch dipl. Leiter/in Gemeinschaftsgastronomie absolviert werden. Alternativ zu einer Berufsprüfung ist auch eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule (HF) zum/zur Dipl. Hôtelier/-ière-Restaurateur/-trice HF denkbar. Hinzu kommen eine grosse Anzahl an Kursangeboten zu ganz unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten an Schulen oder bei Berufsverbänden.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Koch?
Die Grundbildung zum Koch / zur Köchin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ erstreckt sich über die Dauer von drei Jahren und ist in eine berufspraktische und eine schulische Ausbildung unterteilt.
Kann ich die Ausbildung zum Koch auch in einem Skigebiet machen?
Die Berufslehre zur Köchin oder zum Koch mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ kann auf zwei unterschiedliche Arten absolviert werden. Zum einen können Sie in einem Jahresbetrieb eine praktische Ausbildung machen und parallel dazu einmal wöchentlich die Berufsfachschule besuchen. Die zweite Möglichkeit ist die praktische Ausbildung in einem Saisonbetrieb, also etwa in einem Skigebiet über die Zeit von mindestens 35 Wochen sowie Blockunterricht als schulische Ausbildung von insgesamt 9 Wochen ausserhalb der Saison.
Wie werde ich als Koch Küchenchef?
Um Küchenchef/in werden zu können, ist eine Weiterbildung mit einer Höheren Fachprüfung (HFP) zum/zur dipl. Küchenchef/in notwendig. Diese Weiterbildung setzt allerdings den Abschluss einer Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis als Chefkoch/Chefköchin, Köchin / Koch Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie oder Gastronomiekoch/-köchin voraus, sowie nach Abschluss mindestens drei Jahre Führungs- oder Kaderfunktion. Der erste Weg hin zum Küchenchef / zur Küchenchefin führt demnach über eine auf Ihrer Ausbildung aufbauenden eidgenössischen Berufsprüfung und erst anschliessenden Höheren Fachprüfung.
Sind alle Weiterbildungen, die ich als Koch machen kann, eidgenössisch anerkannt?
Lehrgänge und Kurse an Schulen oder bei Verbänden sind nicht eidgenössisch anerkannt, sondern Zertifikatsweiterbildungen, die Sie zu sehr speziellen Themen fortbilden. Abschlüsse von Berufsprüfungen (BP), Höheren Fachprüfungen (HFP) und Fachhochschulen (FH) geniessen jedoch eine eidgenössische Anerkennung, ebenso wie selbstverständlich die Grundbildung mit EFZ oder auch verkürzte Grundbildungen mit EFZ.
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